Höme Festival Podcast

erhältlich überall, wo es Podcasts gibt.
Wir sprechen mit spannenden Gästen zu allen relevanten Themen rund um Festivals, Trends und Entwicklungen der Branche und nehmen euch im Sommer mit ins Beautiful Mess der Festivalcampingplätze.

Höme Festivalstories 03: Wolf & Moon

Was, wenn jetzt Festival wäre? Im zweiten Sommer (fast) ohne Festivals malen wir gemeinsam mit verschiedenen Künstler:innen ein fiktives, wildes und vielleicht gar nicht so unrealistisches Bild vom perfekten Festivalauftritt. Höme und fritz-kola besuchen diesen Sommer gemeinsam mit ausgewählten musikalischen Acts ein paar Campingplatz Perlen, auf der Suche nach etwas Festivalgefühl. Mit Blick auf den Sonnenuntergang am Wasser sprechen wir darüber, wie der perfekte Festivalauftritt aussehen könnte, wie die Künstler:innen mit unendlich Budget oder auch unter eher widrigen Umständen ihre Anreise, den Auftritt oder die Zeit nach ihrem Gig auf einem selbst erdachten, fiktiven Festival gestalten würden. Let’s schwelg in Erinnerungen und Vorfreude auf die endlich wieder normale, kommende Festivalsaison.In der zweiten Folge wünschen sich Wolf & Moon Raumluft Diffuser, Saunen im Backstage und Unterkünfte ohne Katzenhaare.

Höme Festivalstories 02: Joel Havea

Was, wenn jetzt Festival wäre? Im zweiten Sommer (fast) ohne Festivals malen wir gemeinsam mit verschiedenen Künstler:innen ein fiktives, wildes und vielleicht gar nicht so unrealistisches Bild vom perfekten Festivalauftritt. Höme und fritz-kola besuchen diesen Sommer gemeinsam mit ausgewählten musikalischen Acts ein paar Campingplatz Perlen, auf der Suche nach etwas Festivalgefühl. Mit Blick auf den Sonnenuntergang am Wasser sprechen wir darüber, wie der perfekte Festivalauftritt aussehen könnte, wie die Künstler:innen mit unendlich Budget oder auch unter eher widrigen Umständen ihre Anreise, den Auftritt oder die Zeit nach ihrem Gig auf einem selbst erdachten, fiktiven Festival gestalten würden. Let’s schwelg in Erinnerungen und Vorfreude auf die endlich wieder normale, kommende Festivalsaison.In der zweiten Folge spricht der australische Musiker Joel Havea über von der Veranstalterin gecrashte Konzerte und dankbares Publikum.

Höme Festivalstories 01: Hi! Spencer

Was, wenn jetzt Festival wäre? Im zweiten Sommer (fast) ohne Festivals malen wir gemeinsam mit verschiedenen Künstler:innen ein fiktives, wildes und vielleicht gar nicht so unrealistisches Bild vom perfekten Festivalauftritt. Höme und fritz-kola besuchen diesen Sommer gemeinsam mit ausgewählten musikalischen Acts ein paar Campingplatz Perlen, auf der Suche nach etwas Festivalgefühl. Mit Blick auf den Sonnenuntergang am Wasser sprechen wir darüber, wie der perfekte Festivalauftritt aussehen könnte, wie die Künstler:innen mit unendlich Budget oder auch unter eher widrigen Umständen ihre Anreise, den Auftritt oder die Zeit nach ihrem Gig auf einem selbst erdachten, fiktiven Festival gestalten würden. Let’s schwelg in Erinnerungen und Vorfreude auf die endlich wieder normale, kommende Festivalsaison.In der ersten Folge träumen Hi! Spencer von Backstage Konzerten mit Elton John und Rouladen von Oma. 

#14: Zwischen Erlebnispark und Horizonterweiterung – Was Festivals für Kinder bedeuten (können)

Zu groß, zu laut, zu viel Konsum. Das ist eine oft gehörte Einschätzung wenn es darum geht, ob ein Besuch auf Festivals für Kinder geeignet ist. Aber ist das tatsächlich so? Könnten sie nicht davon profitieren, dass hier Welten aufeinanderprallen, alternative Lebensideen gelebt werden und meist ein kulturelles Schlaraffenland geboten wird? Wir haben mit Menschen gesprochen, die solche Erfahrungen in ihrer Kindheit gemacht haben. Mit Eltern, die ihre Kinder heute gern mitnehmen und mit Festivalveranstaltenden, die die junge Generation von Anfang an mitdenkt. Und natürlich haben wir auch Kids selbst von ihren Erfahrungen erzählen lassen. Moderation: Leonie Ruhland und Sebastian Bondrea

#13: Recap Festivalsaison 2020 – Was war, was bleibt und wo geht’s hin?

Silvester steht vor der Tür, 2020 nähert sich seinem Ende. Eine gute Gelegenheit für uns, diese in jeglicher Hinsicht spezielle Festivalsaison mal Revue passieren zu lassen. Wie hat die Branche auf den globalen Kulturkollaps reagiert? Wie aufwändig ist die Produktion eines digitalen Events? Genügt ein Zelt im Vorgarten, um in Festivalstimmung zu kommen? Seid dabei, wenn wir mit unseren Gäst*innen Yannick Zimmermann vom c/o Pop Festival und Höme-Chefredakteurin Isabel Roudsarabi noch einmal die Aufs und Abs des Festivaljahres besprechen und anschließend einen Blick in die Glaskugel für 2021 wagen. Moderation: Leonie Ruhland & Sebastian Bondrea

#12: Tabuthema Drogen: wie wir den Umgang damit neu gestalten können

Die Wahrheit ist: Menschen haben sich schon immer berauscht und Drogen sind ein Teil dieser Welt. Genauso wie sie ein Teil der Festivalkultur sind. Über Themen wie „Safer Use“ oder „Drug Checking“ wird in anderen Ländern bereits viel diskutiert, in Deutschland tut man sich damit noch schwer. Das Thema wird von der Politik tabuisiert, statt sich als Gesellschaft Gedanken über den richtigen Umgang und die nötige Aufklärung zu machen. Wir stoßen in dieser Folge Diskussionen an, die die Politik und die breite Öffentlichkeit im Moment nicht führen wollen. Wir haben uns die Expertin Philine Edbauer von der Initiative „My Brain My Choice“ ins Studio eingeladen, um mit ihr darüber zu sprechen, warum der Umgang mit den Rauschmitteln falsch läuft, wo man den Hebel ansetzen sollte und welches Land schon zwei Schritte weiter ist. Moderation: Leonie Ruhland und Sebastian Bondrea Weiterführende Links:My Brain my ChoiceBundespressekonferenz: Vorstellung der BZgA-DrogenaffinitätsstudieDoku des ZDF: Wie Deutschland im Kampf gegen Drogen versagtDer Umgang mit Drogen in Portugal

#11: Im Spiegel der Gesellschaft: Sexismus auf Festivals

Catcalling, sexistische Übergriffe und sexuelle Gewalt sind für viele Menschen Programm auf Festivals. Das muss sich ändern! Gemeinsam mit unserem Gast Niloufar Behradi-Ohnacker von der Female Festival Task Force ergründen wir in dieser Folge, was das überhaupt ist: Sexismus auf Festivals; wo die Verantwortung bei den Veranstaltenden liegt und was sich noch bewegen muss. Einig wurden wir uns vor allem in einem: Festivals spiegeln lediglich unsere Gesellschaft. Wir sind also alle gefragt! Moderation: Leonie Ruhland und Sebastian Bondrea

#10: Mit Produktionsleiter Jasper Barendregt von FKP Scorpio

Das Interview wurde im September 2019 aufgezeichnet. Jasper ist Produktionsleiter der größten Festivals Europas und spricht mit uns über Schlager als neuen Festivaltrend, warum Müllpfand bald abgeschafft wird und wie sein Team den Balanceakt zwischen Produktivität und einem gesunden Arbeitspensum meistert. Gemeinsam mit Jasper beleuchten wir den Prozess einer Festivalkonzeption von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Außerdem wenden wir uns auch einem relevanten Thema abseits des Spielfelds zu: Wie behält man bei Verantwortung über zehntausende Besucher*innen noch einen kühlen Kopf und verliert sich nicht in düsteren Krisenszenarien?  Moderation: Jannis Burkardt

#09: Auf die Bühne mit gutem Gewissen: Wie geht nachhaltiges Touring?

Mit Antje Schomaker (Künstlerin) und Mauricio Lizarazo (Veranstalter & Tourmanager). Stehen in Zeiten des Klimawandels auch die Akteur*innen der Musikbranche in der Verantwortung, das Konzerterlebnis „grüner“ zu gestalten? Und bedeutet dies, dass Künstler*innen nur noch Bahn fahren und veganes Catering bestellen sollten, um die Welt ein bisschen besser zu machen? Oder heißt nachhaltig vielleicht sogar angenehmer und kostengünstiger? Wir fragen Musikschaffende, die bereits mit gutem Beispiel vorran gehen, welche Möglichkeiten es gibt und wie sich diese in der Praxis umsetzen lassen. Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Christina Gilch

#08: Wie geht Mehrzweckhalle nachhaltig?

Mit Judith Engelhard (Velomax Berlin). Große Mehrzweckhallen sind sozusagen der VW Golf unter den Eventvenues. Von Handball, über Metallica bis zu Parteitagen gilt es für alle und jede*n das passende Angebot zu finden. Was passiert aber, wenn man sich vornimmt, dies in Zukunft möglichst nachhaltig zu machen? Wie kommuniziert man dies Richtung Kund*innen, Dienstleister*innen und im eigenen Team? Wie bindet man alle wichtigen Akteur*innen ein. Und am Ende die große Frage: wollen die das überhaupt? Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Jacob Bilabel

#07: Ich weiß was du letzten Sommer getan hast: Wenn Festivals zur Datenkrake werden

Mit Lars Schmidtke (Verbraucherzentrale & Berater Data Analytics). Obwohl für viele Menschen Privatsphäre und Datenschutz so wichtig sind wie das Konterbier am Morgen, haben sich einige Festivals längst in dauerüberwachte Orte verwandelt. Festivalbändchen speichern den Bierkonsum, Kameras verfolgen per Gesichtserkennung die Besucher*innen und während das Line-Up zusammengestellt wird, protokolliert die festivaleigene App den Standort auf dem Gelände. Wir schauen etwas genauer auf die derzeitige technische Entwicklung in der Veranstaltungsbranche. Sieht wirklich alles so düster aus oder können selbst kleinere Festivals ihren Mehrwert aus Daten ziehen, ohne das Datenschutzbeauftragte vor lauter Aufregung vom Campingstuhl fallen? Eine Abwägung zwischen sichereren Veranstaltungen, dem wirtschaftlichen Mehrwert und dem Wunsch nach einem Wochenende ohne Dauerüberwachung. Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Henry Alves

#06: Stell dir vor du schmeißt eine Party, aber nicht alle fühlen sich wohl: Awareness auf Festivals

Mit Christoffer Horlitz (Fuchsbau Festival) und Niloufar Behradi (Female Festival Task Force). Festivalzeit: „Drei Tage Auszeit, freidrehen, endlich mal die Sau rauslassen“ – gute Idee, aber leider nicht zu Ende gedacht. Während sich im Alltag der Großteil einig ist, keine Grenzen zu überschreiten, scheint dieses Mindset auf dem Weg zum Festival verloren zu gehen. Wir lauschen gemeinsam Erfahrungen und Perspektiven, die es oft nicht in die Evaluation der Veranstaltungen schaffen. Denn nicht alle Besucher*innen nehmen den Festivalraum als sicheren Ort wahr, sondern begegnen Diskriminierung jeglicher Art. Wie können sich Veranstaltende eine Perspektive auf diese Probleme aneignen, wenn sie selbst nicht von Diskriminierung betroffen sind? Weshalb sorgen bereits schlecht ausgeleuchtete Wege für Unsicherheit, welche Relevanz haben Rückzugsorte, sollte der letzte Bier-Trichter einer zu viel gewesen sein und und wie sinnvoll ist es eigentlich, ein Sicherheitsgefühl durch mehr Sicherheitspersonal zu schaffen? Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Jannis Burkardt

#05: Sitzung mit Dr. Burnout: Zwischen Branchen-Zombies und Self-Care Yogis

Mit Jacob Bilabel (Goodlive Academy und Green Music Initiative) und Stefanie Roße (Berlin Lacht). Musik ist Passion und wer in der Musikbranche arbeitet, kann hoffentlich das gleiche über seinen Job sagen. Doch was, wenn man sich in dieser Passion verliert, mit Freund*innen kein anderes Gesprächsthema mehr als die Musik hat oder schlimmer noch, die Freund*innen auch immer weniger werden und man sich schlussendlich einem Überforderungsgefühl und einer Identitätsleere konfrontiert sieht? Wir gehen der Sache auf den Grund und sprechen mit langjährigen Branchenkenner*innen und jenen, die den Burnout schon hinter sich haben. Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Jonas Seetge

#04: Trüffelschwein Festival Booker*in: Zwischen Bauchgefühl, persönlichem Geschmack und Daten

Mit Annika Hintz (MS Dockville) und Sebastian Heer (c/o pop). Ob Newcomer auf Showcase Festivals oder internationale Superstars auf Major Festivals – wer Festivals bucht, braucht meistens ein Näschen für beides. Doch wie viel ist das Bauchgefühl oder der eigene Geschmack gegenüber den Daten rund um eine/n Künstler*in noch Wert? Kann man Likes, Followern und Plays in Zeiten von gekauften Klicks noch trauen? Wie gehe ich mit Künstler*innen um, die zwischen Booking und Auftritt berühmt werden? Geht es im Line-Up zukünftig nur noch um Quoten oder eigentlich um Diversity und eine Message? Wie wird man überhaupt Festival Booker*in? All diese und einige weitere Fragen, wollen wir im Kurs Trüffelschwein Booker*in klären. Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Jonas Seetge

#03: Inklusion auf Festivals: „teuer, anstrengend, kompliziert“?

Mit Elnaz Amiraslani (Parvenue Kulturbüro) und Felix Brückner (Initiative Barrierefrei feiern). Wegeplatten, Rollstuhltribühnen, Gebärdensprachdolmetscher*innen – die Inklusion ist endlich auch auf deutschen Festivals angekommen. Zumindest auf einigen. Partiell. So lange es nicht zu viel kostet, niemand dadurch extra Arbeit hat und es am besten jemanden gibt, der/die Bescheid weiß. Neben dem gewohnten Stresslevel nun also auch noch nachhaltig, inklusiv und politisch korrekt sein. Was bedeutet Inklusion auf Festivals? Was kann getan werden, was wird dafür benötigt und wie können wir sie zum Usus auf kommerziellen und nicht-kommerziellen Festivals machen? Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Rike Tesch

#02: Zukunftsszenario: Wenn Nachhaltigkeit über Ticketverkäufe entscheidet

mit Alexandra Herget (Tutaka) und Holger Jan Schmidt (Yourope). Spätestens seit „Fridays for Future“ hat auch die Politik und das letzte mittelständische Unternehmen verstanden, dass es den Klimawandel wirklich gibt. Während ganze Marketingabteilungen in Schnappatmung verfallen und jedes Produkt auf die Schnelle grün übermalen, scheint die Festivallandschaft eine erstaunliche Gelassenheit an den Tag zu legen. Autokonzern, Fast-Food-Kette oder Hotel – sie alle mussten auf den grünen Wandeln längst reagieren. Was können wir also aus anderen Branchen lernen? Befindet sich die Festivallandschaft in seichten Gewässern oder ist sie ein Staudamm mit ersten Rissen? Wir begeben uns einige Schritte in die Zukunft und untersuchen das Szenario einer Festivallandschaft, in der nachhaltige Festivalproduktionen und PR-Blasen über Ticketverkäufe entscheiden. Das Gespräch wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Jannis Burkardt

#01: Das Ende der Boutique Festivals in Deutschland?

Mit Timo Kumpf (Delta Konzerte & Maifeld Derby). Boutique Festivals scheinen es in Deutschland nach wie vor schwer zu haben. Das Maifeld Derby pausiert im nächsten Jahr, das Open Source wirft ganz das Handtuch und auch das Haldern Pop hatte es diesen Sommer – nach jahrelangen frühen Sold-Out Meldungen – schwerer als sonst. Was läuft hierzulande eigentlich schief? Ist Deutschland nicht bereit für progressives Booking? Currywurst-Pommes und Riesenrad, statt Sellerie-Burger und Stand-Up Paddling? Warum funktionieren derartige Festivalkonzepte im Ausland überaus gut, aber hierzulande nicht? Wir versuchen uns an einer Fehleranalyse und wollen den Weg für neue Konzepte ebnen. Das Interview wurde beim Reeperbahn Festival im September 2019 aufgezeichnet. Moderation: Johannes Jacobi