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Grenzen überwinden

Das DETECT CLASSIC FESTIVAL im Interview


 
 

interview Isabel Roudsarabi
redaktion Christina Gilch, Sonja Winkler
fotos DETECT CLASSIC FESTIVAL

Lesedauer 10 Minuten

In wenigen Tagen findet das DETECT CLASSIC FESTIVAL beim Tollensesee in Neubrandenburg statt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Torpedo-Versuchsanstalt geben sich drei Tage lang Orchester und DJs die Klinke in die Hand.

 

Die Veranstaltung ist nämlich etwas, das man so in der deutschen Festivallandschaft noch vergeblich sucht: Neben Feierei, Camping und Techno-Programm bietet es vor allem klassische Konzerte, einen Begegnungs-Raum für den Ideenaustausch und der ein oder andere Sprung in den Badesee ist auch drin.

Die Organisation übernimmt die Junge Norddeutsche Philharmonie in Zusammenarbeit mit den Festspielen Meckenburg-Vorpommern
Wir haben und mit Konstantin von der JNP & Sören von den Festspielen getroffen und über die Besonderheiten in Line-Up, Location und Orga-Struktur gesprochen.

Hallo ihr beiden! Wollt ihr euch einmal kurz vorstellen? Wer seid ihr, was macht ihr und warum seid ihr hier?
Sören: Ich heiße Sören und arbeite seit bald 3 Jahren bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Ich habe eigentlich einen künstlerischen Background, habe vorher Oboe studiert und war auch viel mit Ensembles unterwegs, habe selbst viel Musik gemacht. Dann bin ich irgendwann hinter die Bühne gegangen und darf jetzt bei den Festspielen coole Formate und Konzepte umsetzen. 
Wir haben schon lange eine Kooperation mit der Jungen Norddeutschen Philharmonie und ich habe das Glück, dass ich auf Seiten der Festspiele hier Projektleiter sein darf.
Konstantin: Ich bin Konstantin und bin 2013 als Musiker zur JNP gekommen, später vom Referenten des Vorstands zum Vorstandsvorsitzenden und zum Geschäftsführer geworden. Das war eigentlich ein Projekt für mich, um ein bisschen was zu lernen auch und den Übergang vom Musikstudium zu etwas anderem, von dem ich keine Ahnung hatte, was es ist, hinzukriegen. 
Als ich bei der JNP angefangen habe, da waren wir schon regelmäßig bei den Festspielen im Programm, mit denen wir schon früh zu einer Partnerschaft gekommen sind. Es muss dann im Winter 2017 gewesen sein, als wir auf die Festspiele MV zugegangen sind und erzählt haben, dass eine Veranstaltung in Berlin von uns wächst und wir diese zurück nach Mecklenburg-Vorpommern und konkret Neubrandenburg holen möchten. Silvio Witt, der Bürgermeister der Stadt, steht absolut dahinter und sagte, Neubrandenburg kann das im Moment sehr gut gebrauchen und „lass uns das zusammen machen“. 

Das Verrückte ist, dass wir als Junge Norddeutsche aus einer Welt kommen, in der man denkt, es muss alles klassisch, spießig und exklusiv sein.

Darum ging es uns halt überhaupt nicht als die Junge Norddeutsche gegründet wurde. Sie ist von einem Projektorchester immer mehr zu einem Netzwerk von super vielen Leuten geworden, die an Inhalt und Spaß interessiert sind. 
Es hat sich in diesem kleinen Rahmen, also 100 Orchestermusiker*innen und ein paar Teammitgliedern, schon immer wie ein kleines Festival angefühlt. Das ist eigentlich der Teil, der für uns viel viel wertvoller ist, als am Ende das Konzert zu spielen. Die Konzerte sind natürlich auch wichtig, aber das Publikum bekommt den Prozess dahin leider kaum mit. Deshalb wollten wir ein Festival machen, auf dem einfach nur Leute sind, die zusammen eine gute Zeit haben wollen. Alle sind total heiß drauf, das erste Klassikfestival zu machen, obwohl alle Klassikveranstalter*innen sagen würden, dass es ja ganz viele Festivals gäbe. Aber es ist halt etwas anderes, ob man den ganzen Sommer überall im Land Einzelkonzerte macht, oder ob man sagt, man bildet für ein Wochenende eine Gemeinschaft. 

Wie ist denn so eure Organisationsstruktur? Wer sind die Leute, die an dem Festival arbeiten und wie organisiert ihr das zwischen euch beiden, also den Festspielen und der JNP?
Konstantin: Das ist bei uns Aufgabe Nummer eins, herauszufinden, wie der Weg am besten funktioniert. Es gibt schon einen riesigen Unterschied zwischen den Festspielen und der Jungen Norddeutschen Philharmonie. Die Festspiele nimmt man eher war als eine professionelle, effiziente, organisierte Einheit, wo es Leitungen für verschiedene Bereiche gibt und alles dann zu einem Produktionsergebnis zusammengeführt wird.
Die Junge Norddeutsche hat eine Arbeitsweise, die etwas ähnlicher der eines Festivalkollektives ist, weil wir sie eigentlich nie als Organisation gedacht haben, sondern immer als Freundschafts-Verbund. Wir machen im Jahr vier bis sechs Projekte und fangen immer an, von der Idee aus zu denken. Es ist nie so, dass wir ein Schema F für irgendetwas haben und das macht uns das Leben voll schwer und es ist schwieriger Entscheidungen zu treffen. Aber da findet gerade noch eine ganz große Vermittlung zwischen den Organisationen statt.

Sören: Das ist natürlich schon eine Herausforderung. Bei uns steht da ein 30-köpfiger, strukturierter Apparat dahinter. 
Im Grunde genommen, gibt es schon in unserer Orga-Abteilung viel Erfahrung in der Richtung, aber die Arbeitsweise mit der JNP zusammen oder die Schnittstellen, wie man sich gegenseitig zuarbeitet, die sind immer noch in der Findungsphase, das ist immer noch ein Prozess.


Mögt ihr ein bisschen was über eure Location erzählen?
Sören: Die Geschichte der Hallen, in der das Festival stattfindet, ist eigentlich grausam, das muss man schon sagen. Wir versuchen da natürlich auch neuen Geist rein zu bringen, aber eigentlich war das früher im Nationalsozialismus eine Torpedo-Versuchsanstalt. Dort haben die Nazis damals ihre Torpedos in dem Tollensesee getestet. Dann später, im Sozialismus, waren es Panzer-Reparatur-Hallen. Die sind aber einfach extrem monumental und wuchtig, liegen direkt am See, wunderschön, sehr idyllisch mit kleinen Stränden dran, kleine Stege. 
Konstantin: Das ist heute ein riesiges Gelände, auf dem die Eigentümer verschiedene Projekte machen, um das Areal zu entwickeln. Wir haben uns für einen Ausschnitt des Geländes entschieden, der direkt am See liegt. Bei der ersten Besichtigung haben wir den Menschen von der Stadt gefragt, ob er in der Halle mal das Licht anmachen könne und dann hat er einen riesigen Schalter genommen, den umgelegt und es hat zwei Minuten gedauert bis das Gas in den Lampen warm war und wir Licht hatten. Das war einfach so ein heftiger Moment.

Ansonsten ist es auch eine gute Story, dass wir einen Ort, dessen Nutzung aus heutiger Sicht absolut problematisch gewesen ist, transformieren und mit etwas Neuem besetzen können.

Und dass dieser Ort eigentlich ‘ne unheimliche Schönheit hat, die damals mit altem Verwendungszweck total egal war, die uns jetzt aber ein tolles Festivalgelände schenkt.

Ich hab gesehen, dass ihr auch Tickets für einzelne Konzerte anbietet… 
Konstantin: Genau, und um die Hallen herum, der dekorierte Außenbereich und die Open Air Bühne sind erst mal frei für alle.
Sören: Wir wollten es auch erst mal für die Stadt offen lassen, sodass Interessierte nicht abgeschreckt werden. Es sollen nicht nur ein paar hippe Berliner*innen kommen und die Bude abreißen, sondern eben auch Leute, die vor Ort wohnen.

Und wie sieht euer Programm genau aus? Wie viele Acts habt ihr insgesamt?
Konstantin: Wir haben locker über 200 Musiker*innen. Wobei, die Zahl explodiert immer schnell, wenn man ein, zwei große Orchester dabei hat, das ist klar. Aber man kann davon ausgehen, dass in der Regel parallel ‘ne große und ‘ne kleine Bühne bespielt ist und das annähernd durchgehend. Natürlich ist die große Party am Abend von Samstag auf Sonntag. Am Freitag wird es ‘ne gute und auch lange Eröffnung geben. 
Es sind schon mal unglaublich viele musikalisch Beteiligte da und es ist so, dass der klassische Bereich von einigen “Angehörigen der Festspiel-Familie” repräsentiert wird und von zwei, drei Ensembles, die mehr oder weniger klassisch sind. Aber in diesen Ensembles wiederum befinden sich ganz viele Untergruppen, die dann an bestimmten Stellen intervenieren werden und zum Beispiel draußen auf dem Festivalgelände am See jammen. 

Ich stelle mir das logistisch unheimlich schwierig vor, wenn ich ein ganzes Orchester, 50 Leute plus, eher 100, auf eine Bühne stellen will, aber nur eine begrenzte Umbaupause und auch nur begrenzt Platz für die Instrumente habe. Wie werdet ihr das lösen? 
Konstantin: Ja, da müssen wir ein bisschen ackern. Aber natürlich ist es etwas völlig anderes, ob man mit dem Lastenfahrstuhl bis an die Bühnenkante ran fährt und da vier Pauken und eine große Trommel und super viel Kleinkram auf die Bühne rauf schiebt oder ob das auf einem Gelände ist, wo Materialkisten in irgendwelchen Ritzen stecken bleiben und das Festivalpublikum einfach super schwer von der Bühne fern zu halten ist, weil alles ineinander übergeht. Das wird schon total spannend und da wir verschiedene Ensembles haben, werden wir was die „Orchesterbackline“ angeht auch wahrscheinlich ungefähr das doppelte an Material da haben werden müssen, weil wir sonst mit dem Umbau und parallelen Konzerten vor einem Problem stehen. 

Da brauchst du halt auch einfach beispielsweise zwei Sätze Pauken oder lass es halt auch irgendwie drei Harfen sein oder so, dann ist das schon eine richtige Materialschlacht.

Aber ihr besorg die Instrumente? Die Musiker*innen bringen sie nicht selber mit?
Konstantin: Bei Orchestern läuft das üblicherweise so, dass die Musiker*innen alles selber mitbringen, was sie mitbringen können. Aber wenn man bestimmte Kontrabässe braucht, es gibt z.B. welche mit fünf Saiten, dann müssen wir uns darum kümmern. Wir haben so einige Stücke, bei denen so Sonderinstrumente besetzt sind. Da müsste man eigentlich den Orchestern nochmal einen überbraten, dafür dass sie so komplizierte Stücke ausgesucht haben. Kriegen wir aber alles hin…

Und nachts habt ihr dann DJ Programm?
Konstantin: Auch tagsüber, auf der Seebühne.
Sören: Die Samstagnacht, die wird durchgetanzt.

Wie viel Bühnen habt ihr denn insgesamt?
Konstantin: Also die musikalischen Drinnen-Hauptbühnen das sind zwei, dann gibt es noch eine Open Air Bühne und eine am Strand. Zusätzlich bespielen wir noch eine Halle…
Sören: Das nennt sich der Detect Campus, bei dem wir versuchen, die Macher*innen und Startups aus MV zusammen zu bringen, da ein kleines Netzwerk entstehen zu lassen und denen eine Plattform zu geben, aber auch für das Publikum Coachings anzubieten, bei denen es dann um Marketing geht, um Social Media, um IT-Geschichten. Ein Thema wird zum Beispiel „Deine Idee für MV“ sein, bei dem wir dann einen Slot bieten oder eine Bühne um Ideen vorzustellen. Ein anderes wird etwa ein Gesprächsformat sein, bei dem die ganzen kreativen Konzert-Macher*innen und Festivalmacher*innen, die wir so kennen, zusammenkommen und ein bisschen über Konzerte der Zukunft und neue Konzertformate sprechen.

Das klingt ja schon fast nach einer Konferenz…
Sören: Wir wollen natürlich nicht bloß ein paar Stuhlreihen hinstellen und ‘ne Bühne, sondern das schon irgendwie so gemütlich wie möglich machen und einfach einen Raum der Begegnung schaffen. 
Konstantin: Man muss auch sagen, Mecklenburg-Vorpommern hat glaube ich, so 1,5 Mio. Einwohner.
Sören: Das ist weniger als Hamburg…
Konstantin: Aber ja am Ende des Tages gibt es dort eben auch ein paar Leute, die etwas bewegen wollen. Wir stellen uns das ganz schön vor, die Zukunft des Bundeslands zusammen zu denken. Wir freuen uns sehr, über die geniale, unberührte Natur da oben und gehen aus gutem Grund nach Mecklenburg-Vorpommern, weil da einfach Platz ist und es eben auch einige kreative Uni Städte gibt. 

Wie sieht es denn mit Eurer Finanzierung aus? Wahrscheinlich gibt es da auch Synergien mit den Festspielen?
Konstantin: Eigentlich eine Luxussituation, um die uns viele Festivals wahrscheinlich beneiden, weil wir für drei Jahre Sicherheit vom Bund haben, der in dieses Festival mit investiert. Wir haben mit der DETECT-Idee im Jahr 2017 die Aventis Foundation angeworben und die haben gesagt, dass sie unser Vorhaben mit auf den Weg bringen möchten. Später dann hat auch der Haushaltsausschuss in Berlin entschieden, dass wir gefördert werden, das Land MV und die Stadt sind nun auch dabei.

 

Welches Festival hat schon so eine umfangreiche öffentliche Förderung, um einfach in die Vollen zu gehen und damit das Risiko auch überschaubar zu halten?

Das ist total super und sorgt dann auch dafür, dass wir eben diesen niedrigen Ticketpreis haben können. 
Sören: Genau, da gibt es auch ein paar Sponsoren bzw. konstante Unterstützer*innen der Festspiele, die sowieso immer schon den Festspielen an sich unter die Arme greifen und die dann auch mit Geld dabei sind. 
Konstantin:  In diesem Klassikkosmos herrscht eine völlig andere Finanzierungskraft und da ist es eben auch mal ganz spannend zwei Modelle zusammen zu bringen. Also die Veranstaltung eben wie ein Klassikfestival zu finanzieren, aber wie ein kollektiv-organisiertes Festival zu gestalten.

Wie es denn bei euch, was hört ihr privat für Musik? Ausschließlich Klassik ja wahrscheinlich nicht? 
Konstantin: Ne, das ist ziemlich lustig. Ich liebe diese Anlässe total und es geht auch nichts über ein Live-Konzert, aber ja auch ich höre irgendwelche Hip-Hop Mixtapes. Oder wenn ich nachts ein bisschen angetüddelt auf dem Rad sitze, dann höre ich unter anderem Mukke, die wir abends auf dem Festival hören werden – Techno, Elektronika, sowas. Klassische Musik höre ich echt nur noch zu Forschungszwecken und im Konzert, wenn wir selbst spielen oder wenn Kumpels ein Konzert geben.
Sören: 

Also ich muss bekennen, dass ich mich schon super gern mal ab und zu hinsetze und eine Sinfonie anhöre oder ein Schubert-Quintett oder sowas – da bin ich nerdig genug. 

Aber generell gilt: Ob Hip-Hop oder Rock oder Elektro oder sonst was ist völlig egal: Solange es gut gemacht ist und mich anspricht höre ich es gerne. 
Konstantin: Bei uns werden aber auch Künstler*innen dabei sein, die sich durch ihre Abneigung zu klassischer Musik profilieren. Einfach weil wir das Gefühl haben, das gehört auch mit dazu und wir erkennen eine gewisse Qualität und Haltung darin, die nicht nur eine Modeerscheinung ist. Da sind wir bei dem Thema – Was ist Klassik und was ist klassische Musik? Ist es eine Zeitepoche oder eben doch etwas zeitloses was Eingang in einen Kanon gefunden hat? 
Sören: Manchmal wird es nur auf die Instrumente zurückgeführt, obwohl man auf denen auch ganz andere Sachen machen kann, das gar nichts mehr mit Mozart oder Beethoven zu tun haben muss.
Konstantin: Genau, du kannst damit auch akustischen Hip-Hop machen oder akustischen Techno, aber das hat dann nichts mehr mit der Epoche der Klassik zu tun. 

Und wie kann man sich den Ablauf dann genau vorstellen? Den Tag über gibt es eher klassische Musik, hier und da mal ein DJ, und abends gibt’s dann ’nen ordentlichen Rave? Habt ihr einen Plan, wie ihr beides verbinden könnt und ineinander überfließen lassen? 
Sören: Ich glaub das ist genau das Stichwort, dieses fließende. Wir feuern nicht nur tagsüber, wo noch weniger Leute auf dem Gelände sind, die Klassik ab, sonder es gibt eben auch abends um 11 noch klassische Konzerte. Genau so wie auch schon Nachmittags DJs auflegen.
Konstantin: 

Es soll echt nicht so werden, dass tagsüber nur Aperol und abends Wodka-E ist.

Es geht eher darum, geschickt durch den Tag zu führen und die Programmpunkte geschickt ineinander übergehen zu lassen.

Habt ihr noch etwas, das ihr unbedingt loswerden wollt? 
Sören:  Es wird toll! Kommt! 
Konstantin: Ich würde gern echt nochmal sagen, dass das hier für die meisten, die mitarbeiten, das ambitionierteste Projekt ist, das wir bisher gemacht haben. Wir gehen aus unserer Komfortzone heraus und arbeiten mit Leuten zusammen, auf die wir normalerweise nicht gestoßen wären alle. 
Also diese Diversität im Line-Up und im Team dahinter, die ist unglaublich. Dahinter stecken so viele verschiedene Werte und Lebensentwürfe und das habe ich bei keinem anderen Projekt, das ich mache oder das ich kenne bisher so erlebt. Es geht darum Grenzen zu überschreiten – Genreübergreifend, Formatübergreifend – und sich auf etwas einzulassen, das man nicht kennt. 

Line-Up 2019

AFAR • ALEXEJ GERASSIMEZ • AYRIE • BABA THE KNIFE • BILLY CASO • BURNT FRIEDMAN • CATS & BREAKKIES • CONY ROSE • DEEP STRINGS • DONNY DUNKEL • ENSEMBLE REFLEKTOR • FUSE • GLÜCKSKEKS • HOLOGRAPHIC FIELD • INIT • JANOMA • JULIA ZILA • JUNGE NORDDEUTSCHE PHILHARMONIE • LEON KOSTNER •  MALTE MARTEN • MATTMOSPHERE • MARIA BUSQUE • MISCEO SEXTETT • M.RUX • O/Y • POKKA • PULSAR COLLECTIVE • SHEPHERD • STEHGREIF.ORCHESTER • UFERKIND • VKKO • WITCHES BREW • WOODEN PEAK

Festivalfinder

DETECT CLASSIC FESTIVAL 2019

26. – 28. Juli – Tollensesee, Neubrandenburg


Alle Infos zum Festival


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