Magazin

Das Hinunwech Festival im Interview

Mit guten Freunden macht man ein Festival


Weniger schnacken, mehr machen. Genau diesem Credo sind Timm, Fritz, Henning und Alex gefolgt. Die vier jungen Männer aus dem idyllischen Heide direkt an der Nordsee haben innerhalb eines halben Jahres ihr eigenes Festival auf die Beine gestellt. Angefangen als tatsächliche Schnapsidee, wurde schnell klar, dass das hinunwech Festival etwas Ernstes werden soll. Die Veranstalter haben damit einen Lichtblick im eher grauen Nebel der Festivallandschaft ihrer Region geschafft. Mit einer Menge Engagement und unerbittlichem Optimismus ging das Festival letztes Jahr an den Start. Der Erfolg hat ihnen Recht gegeben: Sie feierten im September 2018 zusammen mit über 1000 Besuchern zwei Tage lang ihr Debüt. Sie haben es geschafft, die Bands ihrer Jugend auf die Bühne zu holen und sowohl Fans mit einer liebevollen Atmosphäre, als auch Bands mit handgerührtem Kartoffelsalat im Backstage zu begeistern.

Wir sprechen zum einjährigen Jubiläum der Ideenfindung mit ihnen, auch wieder bei einem Bier. Unter anderem erzählen sie uns davon, was es alles braucht um so ein Festival zu realisieren, wie sie über ihr Debüt denken und mit welchem Gefühl sie in die Zukunft schauen.

interview Sonja Winkler
redaktion Henrike Schröder
fotos Henning Jürgensen, Jim Neve, Christian Ottlewski, Timm Pflügler

Stellt euch erst einmal vor. Wer seid ihr und was macht ihr, wenn ihr nicht gerade Festivals organisiert?
Timm: Ich bin Timm Pflügler, 32 Jahre alt und eigentlich Physiotherapeut.
Fritz: Fritz Leesch, auch 32 Jahre und Lehrer für Weltkunde und Sport.
Henning: Ich bin Henning Jürgensen, bin 38 Jahre alt, was, wenn ich darüber nachdenke, schockierend alt ist. Im echten Leben bin ich selbstständig, ich habe ein Bekleidungsgeschäft hier in der Gegend. Privat mache ich allen möglichen Quatsch. Beispielsweise ein Fußball-Quiz in Hamburg, also halt unterschiedlichen Kram.

Genau, wenn wir Scheiße bauen, ist er der, der in den Knast geht.

Timm: Dann gibt es noch Alex, der offizielle Veranstalter des Ganzen. Weil er den Laden besitzt, in dem wir das Festival veranstalten – das Westcoast. Das ist eine Disco bei uns in Heide zu der insgesamt 8000 Quadratmeter Grundstück gehören, sehr schön gelegen und damit perfekt für das hinunwech Festival. 

Das bedeutet, er ist derjenige, der rechtlich hinter dem Ganzen steht? 
Timm: Genau, wenn wir Scheiße bauen, ist er derjenige, der in den Knast geht.(lacht)

Wie seid ihr drei bzw. vier zueinander gekommen? 
Fritz: Timm und ich sind Freunde aus Schultagen. Wir waren zusammen sowohl im Sportverein, als auch in einer Klasse. Henning habe ich beim Handball kennengelernt und Timm und Henning haben sich wiederum beim Brettspielen kennengelernt. Den beiden war sehr langweilig und Backgammon hat sie schließlich zusammen geführt. 

Wenn ihr euch schon seit Jugendtagen kennt, seid ihr dann auch früher immer zusammen auf Festivals gefahren? 
Timm: Auf jeden Fall! Fritz und ich waren früher anfangs jedes Jahr auf dem Hurricane, dann kam das Wilwarin dazu und diverse andere kleine Festivals. Genau da entstand unsere Liebe zu Festivals.
Henning: Die beiden kommen ja aus der selben Gegend. Da gab es immer das Bewohner Camp sozusagen. Ich komm ja aus einem anderen Dörflein. Trotzdem ist man sich auf dem Wilwarin oder auf dem Hurricane zwangsläufig irgendwann in die Arme gelaufen.

Das war wirklich eher so eine Schnapsidee. Dann hat Henning Wind davon bekommen und es gab kein Zurück mehr.

Man liest häufig in Berichten über euch, dass die ganze Idee beim Bier trinken entstanden ist. Ist das nur die Legende oder stimmt das wirklich? Wie lang war der gesamte Prozess von Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung des Ganzen? 
Timm: Also ursprünglich haben Fritz und ich im Westcoast unseren 30. Geburtstag gefeiert. Das Westcoast ist unsere Disco aus Jugendtagen. Das war ein echt schönes Fest und alle waren begeistert. Daraufhin haben wir weiter gegrübelt und Fritz hatte die Idee ein zweitägiges Festival zu veranstalten. Das war wirklich eher so eine Schnapsidee. Dann hat Henning Wind davon bekommen und es gab kein Zurück mehr. 
Henning: Ich glaube das war tatsächlich, als wir ganz altersgerecht Backgammon gespielt haben. Dabei kamen wir auf den Trichter, das Ganze einfach mal zu konkretisieren, indem man sich mit dem Alex vom Westcoast trifft. Ziemlich genau Mitte März letzten Jahres (2018) fand dieses “Bier trinken/Backgammon spielen/drüber reden” statt. 
Tim: Also das war genau vor einem Jahr jetzt tatsächlich. 
Henning: Wir trinken jetzt zur Feier natürlich auch gerade wieder Bier. 

Das heißt letztes Jahr im März kam die Idee und im September war euer Festival. Da bedeutet innerhalb von 6 Monaten habt ihr das komplett durchorganisiert?
Timm: Genau, das war auch echt ne stramme Nummer. Das haben wir auch irgendwann gemerkt. 

Wie habt ihr es geschafft das Ganze erst einmal vorzufinanzieren? 
Timm: Konkretisiert wurde das Ganze mit Alex und dann haben wir uns Gedanken gemacht, wie lang das Festival werden soll und wie wir das aufziehen wollen. Dann sind wir mit der gereiften Idee an die ersten Sponsoren herangetreten. Plötzlich ging es ziemlich fix, denn bei uns in der Region konnten wir mit unserer Idee ziemlich viele Sponsoren gewinnen. Allerdings muss ich sagen, dass wir im ersten Jahr gar nicht viel Geld brauchten, da viele Bands für ’nen Appel und ’n Ei gespielt haben. So war das Budget für Bands relativ gering und das haben wir optimal genutzt. 

Wir haben einfach auf die Schnelle eine Menge Klinken geputzt und uns bemüht ein paar lokale Dienstleister bzw. lokale Unternehmen anzuquatschen…

Was waren denn eure größten finanziellen Posten? 
Timm: Da der Laden ein laufender Betrieb ist, hat man immer einen Bestand an Getränken. Das heißt Alex konnte einschätzen wie viele Getränke ungefähr gebraucht werden wodurch einfach aus dem Bestand heraus verkauft wurde. Was dann noch angefallen ist waren Technik, Bühne, Klo-Wagen und sowas halt…
Henning: … Personal oder letztlich auch Dinge wie Werbung, Plakate irgendwo aufhängen oder bei Facebook eine Kampagne erstellen. Dann haben wir zusätzlich ein paar Aufkleber und Flyer erstellt. Das hat nochmal ein wenig Budgetbelastung dargestellt, aber es hielt sich wirklich in Grenzen. Wir haben einfach auf die Schnelle eine Menge Klinken geputzt und uns bemüht ein paar lokale Dienstleister bzw. lokale Unternehmen anzuquatschen und das hat gut geklappt. Die haben uns unterstützt und sind auch zum Großteil dieses Jahr wieder dabei.

Wie habt ihr euer Team organisiert? Gibt es eine Firma oder macht ihr das alle als Privatpersonen? 
Henning: Der Veranstalter des Festivals ist die ACREDO GmbH, hinter der Alex, der Betreiber der Discothek steht. Wir haben untereinander einen internen Vertrag. 

Okay, das heißt, wenn das Ding durch die Decke geht habt ihr eine Lösung, wie der Reichtum aufgeteilt wird?
Henning: Auch wenn das Ganze nicht durch die Decke geht und wir auf einer Menge Kohle sitzen bleiben, haben wir eine interne Lösung gefunden. (lacht)

Vom Plakat aufbummeln, bis zum Absperren mit Flatterband oder Dusche-zusammen-zimmern, haben wir alles in Eigenregie gemacht.

Euer Organisationsteam besteht aus euch, also vier Leuten, ist das richtig? Oder sind in der Planung noch mehr Leute beteiligt? 
Timm: Es sind wir vier, wodurch das natürlich sehr familiär ist. Mein Schwager ist Webdesigner und macht unsere Internetseite. So haben wir für Kleinigkeiten ein paar Leute, die uns im Hintergrund helfen. Aber die ganzen Ideen und die allermeiste Umsetzung hängt an uns vieren. 

Habt ihr beim Festival selbst freiwillige Helfer aus eurem Dorf oder wie bewerkstelligt ihr den ganzen Aufbau etc.? 
Henning: Im letzten Jahr hatten wir das gar nicht. Dieses Jahr werden Freunde von uns beim Aufbau helfen. Ansonsten hatten wir keine Helfer, sodass wir vom Plakat aufbummeln bis zum Absperren mit Flatterband oder Dusche-zusammen-zimmern, alles selber gemacht haben. 

Gab es zwischen dem Backgammon-Spielen im März und dem tatsächlichen Festival einen Moment, an dem ihr kurz davor wart alles wieder abzusagen? 
Fritz: Nö. Wir waren durchweg Feuer und Flamme, sodass wir nie ans Scheitern gedacht haben. Wir waren immer hochmotiviert und waren dem Ganzen sehr positiv eingestellt. Das Risiko war ja sehr gering. Von daher war es egal wie viele am Ende gekommen wären, wir hätten so oder so mega Bock gehabt. Am Anfang lief es ein bisschen schleppend mit dem Ticketverkauf, aber das war auch irgendwann egal und wir haben gedacht, selbst wenn nur 300 Leute kommen, wird es eine geile Party und wir machen das Beste draus. 
Henning: Ein schlechtes Gefühl hatten wir am Freitagabend um 16:00 Uhr, als es wie sau schiffte und kurzzeitig die Bühnenelektrik nicht mehr richtig funktionierte. Aber da war es ohnehin zu spät, um noch irgendwas abzusagen. Da guckten wir schon extrem sparsam aus der Wäsche, aber das hat sich auch wieder in Wohlgefallen aufgelöst. 


Aber ihr im Norden habt ja gefühlt auf Festivals standardmäßig mindestens einen Tag Regen. 
Henning: Wir überlegen auch das nächste Festival an der Algarve zu machen oder wir machen einfach das erste richtige FYRE Festival. (lacht) 

Warum sollten Leute lieber zum kleinen hinunwech gehen, als zu einem der Major Festivals? 
Timm: Kleinere Festivals werden mit mehr Liebe und deutlich weniger Kommerz veranstaltet. Dafür ist das Wilwarin ein extrem gutes Beispiel. Dort merkt man, dass die Veranstalter nicht darauf aus sind nur Fressbuden, was zu saufen und eine große Bühne nebeneinander zu stellen um möglichst viele Leute ranzuholen. Sie wollen es den Leuten einfach schön und gemütlich machen. Genau das wollen wir auch – im Gegensatz zu einem riesigen Festival mit viel Geld, wo man 500m von der Bühne weg steht und sich die Band auf einer Leinwand anguckt. Das finde ich immer witzlos. 

Es gibt wirklich eine Menge Festivals in Deutschland. Habt ihr das Gefühl da unter Konkurrenzdruck zu stehen? Wie wappnet ihr euch dagegen? 
Henning: Wir besetzen schon allein mit unserem Preis eine Nische. Also mir fällt ad hoc kein Festival ein, das auch nur im Ansatz so günstig ist, wie wir. Insofern müssten wir eigentlich das große Auzubi- und Studentenfestival sein, weil man das Wochenende für einen schmalen Taler erleben kann. Außerdem sind wir natürlich nicht mit etablierten Veranstaltungen zu vergleichen. Wir haben alle noch einen anderen Job und machen das nicht hauptberuflich. 

Dass wir so viel Lob bekommen und man uns nach so kurzer Zeit auf dem Schirm hat, zeigt aber, dass wir bei den Leuten jetzt schon gut verankert sind. Wir sind quasi der späte Saisonausstieg. Noch einmal zelten, bevor man wieder rein muss. 

Das ist ja hier festivaltechnisch noch ein weißer Fleck auf der Landkarte.

Habt ihr Angst davor, dass in diesem Jahr weniger Gäste kommen als zum Debüt, das ja sehr gut besucht war? 
Fritz: Man muss natürlich am Ball bleiben und kann nicht einfach darauf hoffen, dass es für immer so bleiben wird. Wir haben letztes Jahr während und auch nach der Veranstaltung nur gutes Feedback bekommen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass in der Region mal etwas passiert. Die ist ja festivaltechnisch ein weißer Fleck auf der Landkarte. Generell, was Kultur angeht, ist Dithmarschen nicht so der Knaller. Von daher waren alle froh –  sowohl junge, als auch ältere Besucher – dass hier mal was passiert. Im letzten Jahr haben ganz viele gesagt: „Macht bitte weiter!“. Wir sind also absolut guter Dinge. 

Gab es 2018 einen Moment, der euch besonders in Erinnerung geblieben ist? Ein Highlight des ersten Jahres?
Timm: Ana drinks Dogpiss ist eine Band, die letztes Jahr bei uns gespielt hat. Die haben ein Lied, das „Dreams on the Rocks” heißt. Das war die Hymne unserer Jugend, die wir schon mit 14  bei unseren ersten betrunkenen Abenden im Gartenhäuschen bei Fritz Eltern gegrölt haben. Als schließlich das ganze Festival, darunter unser ganzer Freundeskreis, dieses Lied gegrölt hat war das für mich persönlich einfach nur geil. Da kam auch ein Kumpel auf mich zu gerannt, umarmte mich und schrie nur „Danke, Danke!!”. Das war mein liebster Moment. 
Fritz: Da kann ich mich Timm nur anschließen. Das war auch mein Highlight. Aber auch der Samstag, da hat unser Headliner Beauty and the Beats gespielt. Da habe ich mal meinen Blick über die ganze Show schweifen lassen und die Stimmung war wirklich der Wahnsinn. Keiner hat mehr gestanden, alle haben getanzt und ich habe nur gedacht: „Das war’s wert!“. Zu sehen, dass sowas in dem Moment gerade in Dithmarschen passiert und wir sowas geschaffen haben, es unser Verdienst ist – da ist mir bewusst geworden, dass es das alles wert war.
Henning: Für mich persönlich kommt noch dazu, dass ich im Dithmarscher Kneipenchor singe und wir der erste Gig am Freitag, an dem es einfach nur geregnet, gedonnert und geblitzt hat, waren. Aber als wir auf der Bühne standen hat sich der Regen gelegt und ein schöner Regenbogen war zu sehen. Insofern war für mich der schönste Moment eine Symbiose aus beidem: Es war der erste größere Auftritt von uns als Chor und als Mitveranstalter vom hinunwech hatte ich das Gefühl, dass jetzt doch alles gut wird.

Die abstrusesten Acts, die ich kontaktiert habe, waren die Beatsteaks oder Seelig.

Das Line Up ist ja schon eines der prominentesten Bestandteile eines Festivals. Wie ist das bei euch? Müssen alle einen Act mögen bevor er gebucht wird? 
Timm: Wir haben ziemlich scharfe Kriterien! Nein, Quatsch. Wir haben einfach die Bands unserer Jugend gebucht und Leute auf die wir Bock hatten und haben gemerkt, dass das extrem gut ankommt. Deswegen sind wir dieses Jahr an das Booking wieder sehr ähnlich rangegangen. Es haben sich bei uns extrem viele, sowohl lokale, als auch Bands aus ganz Deutschland beworben. Jeder von uns hat für sich eine Liste gemacht, worauf er Bock hat bzw. was realistisch ist. Dann haben wir uns wieder getroffen, sechs Stunden lang zusammen Musik gehört und uns überlegt, was passt und was nicht.
Henning: Wir haben auch mal eine Ausschreibung auf unserer Facebookseite gemacht mit der Frage: Was würdest du dir wünschen, wenn es kein Limit gäbe? Da haben eine Menge Leute ihre Meinung kund getan. Teilweise waren schon abstruse Wünsche dabei, aber wir haben trotzdem fast alle gewünschten Bands angeschrieben. Die abstrusesten die ich kontaktiert habe, waren die Beatsteaks und Selig. Aber wenn man nicht fragt bekommt man auch keine Antwort. So konnten wir einfach mal schauen wo die Bands gagentechnisch stehen. Wenn ich sie mir dieses Jahr nicht leisten kann, dann vielleicht nächstes Jahr. Das macht einen nicht blöder.

Daran anschließend: Wer wäre euer persönlicher Traum-Act für das hinunwech, egal ob tot oder lebendig und natürlich mit unendlichem Budget? 
Henning: Ich wurde das letztens schonmal gefragt und da hab ich gesagt La Brass Banda. Ich glaube die wären perspektivisch gar nicht so unrealistisch. 
Timm: Ich nehme mal den Realismus raus. Ich reite momentan auf der Queen-Welle. Wenn man sich allein das Live Aid Video anguckt, was da abging. Ich glaube das geht nicht krasser, als die mal live miterlebt zu haben.
Fritz: Bei mir auch eher eine Traumvorstellung: Rage against the Machine. Das ist ganz einfach meine Lieblingsband, schon in Jugendzeiten. 

So und zum Schluss. Wollt ihr noch irgendwas loswerden? 
Fritz: Ich hoffe, dass jetzt alle Bescheid wissen, was für ein geiles Festival es hier in Dithmarschen gibt. Ihr würdet uns unterstützen, wenn ihr ein Ticket kauft, vorbeikommt und die gleiche gute Laune mitbringt, wie letztes Jahr. So wir das Ganze dann auch lange Bestand haben.
Timm: Denn je mehr Geld im Vorverkauf rein kommt, desto mehr Geld hat man auch um schöne Sachen zu realisieren. Was uns am schwersten fällt, ist es, die Leute frühzeitig zu motivieren Tickets zu kaufen. Je mehr das wird, desto mehr schöne Ideen können wir umsetzen.
Henning: Ich wünsche mir auch, dass sich die Leute frühzeitig bekennen. Und an alle, die den Artikel gelesen haben und denken, das klingt spannend: Fühlt euch herzlich eingeladen! 

Festivalfinder

Hinunwech Festival 2019

6. – 7. September – Heide/Dithmarschen


Alle Infos zum Festival

Teile den Beitrag