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Der Aufbau vor dem Sturm

Fotostrecke Fuchsbau Festival 2015


 
 

fotos Johannes Jacobi

Im August 2015 war Höme nur eine dumme Idee und weit weg von der Realisierung. Als Volunteers-Koordinatoren waren wir Teil des Fuchsbau Teams und eigentlich war es unsere Aufgabe, die wunderbaren Freiwilligen über den Platz zu scheuchen und dafür zu sorgen, dass sie so wenig wie möglich zum Schlafen kommen. Aber genau diese Arbeit und die Detailverliebtheit bei diesem Projekt haben uns den letzten Tritt in die richtige Richtung verpasst.

 

Mit einer kleinen Fuji ausgestattet, fing ich an, einfach mal drauf zu halten und den Aufbau einzufangen. Das Ergebnis ist dieser erste offizielle Höme-Artikel und die Erkenntnis, dass öfter gezeigt werden sollte, mit wie viel Liebe die Macher und Besucher ein solches Festival durchführen und erleben.

Fuchsbau ist, wenn sich eine Handvoll Kunst-, Kultur- und Musikbesessene zusammentun und sich alle irgendwie selbst verwirklichen. Platz für 4.000 Besucher, anspruchsvolles Booking, Performances, Kunst, Diskussionsrunden und viele versteckte Ecken. Geschlafen wurde in Zelten im Produktionsbüro, gelacht und getrunken wurde viel und gedauert hat es auch nur eine Woche. Schön wars, Danke Fuchsbau!

Johannes Jacobi

Hallo, mein Name ist Johannes und ich hatte irgendwann mal die Idee zu diesem Projekt hier. Wenn ich Morgens zu meinem Zelt wanke, es hier und da nach Urin riecht, wenn eine kleine Gruppe von Leuten in ihrem Camp beim letzten Bier noch Britney Spears hört, während im Nachbarcamp zwar schon alle auf ihren Stühlen eingepennt sind, aus dem Ghettoblaster aber trotzdem noch lautstark Heavy Metal läuft – dann finde ich das romantisch. So romantisch sogar, dass ich irgendwann angefangen habe, neben eigenen Veranstaltungen noch für Festivals zu arbeiten. Und so romantisch, dass ich irgendwann unbedingt genau diese Momente festhalten und zeigen wollte. Denn diese Dinge machen Festivals für mich aus.