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Fotostrecke: Rock am Ring 2017


 
 

fotos Johannes Jacobi

Rock am Ring 2017 ist vorbei und Deutschlands größtes Festival wird aus unterschiedlichen Gründen erneut in die Geschichtsbücher eingehen.

 

Zum einen wäre da die Rückkehr an den Nürburgring: Nach zwei Jahren in Mendig wurde der neue Standort, aufgrund von kaum erfüllbaren Auflagen und keiner dauerhaften Perspektive, wieder aufgegeben. Der Umzug und die damit verbundene „zurück Zuhause“ Stimmung rückte aber schon am ersten Veranstaltungstag in den Hintergrund, denn noch vor dem ersten Headliner musste das Gelände wegen Terrorgefahr geräumt werden. Über 80.000 Menschen zogen singend gen Campingplatz, durften aber nach Aufhebung der Warnung am Folgetag das Festival fortsetzen.

Obwohl Rock am Ring 2017 am Ende ohne weitere Probleme durchgeführt werden konnte, bleibt es insofern ein historisches Ereignis, dass bis dahin noch nie ein Musikfestival dieser Größe aufgrund von Terrorgefahr unterbrochen werden musste. Die Frage wie und ob überhaupt Musikfestivals abgesichert werden können, beschäftigt Besucher und Veranstalter jetzt mehr denn je. Während wir aber darauf warten, was für Folgen RAR 2017 für die Festivallandschaft haben wird, gibt es hier ein paar Fotos von unserem Besuch am Nürburgring.

Johannes Jacobi

Hallo, mein Name ist Johannes und ich hatte irgendwann mal die Idee zu diesem Projekt hier. Wenn ich Morgens zu meinem Zelt wanke, es hier und da nach Urin riecht, wenn eine kleine Gruppe von Leuten in ihrem Camp beim letzten Bier noch Britney Spears hört, während im Nachbarcamp zwar schon alle auf ihren Stühlen eingepennt sind, aus dem Ghettoblaster aber trotzdem noch lautstark Heavy Metal läuft – dann finde ich das romantisch. So romantisch sogar, dass ich irgendwann angefangen habe, neben eigenen Veranstaltungen noch für Festivals zu arbeiten. Und so romantisch, dass ich irgendwann unbedingt genau diese Momente festhalten und zeigen wollte. Denn diese Dinge machen Festivals für mich aus.