Magazin

Eine Reise ins Innere

Erinnerungen vom New Healing


 

text Ann-Sophie Henne
redaktion Florian Anhorn, Isabel Roudsarabi
fotos Ann-Sophie Henne, Florian Anhorn

Vor Fremden weinen, eine Menschengruppe umarmen, nackt tanzen, in einer erfundenen Sprache herumschreien: Auf dem New Healing Festival bekommt man für diese Dinge nicht einmal einen schrägen Blick zugeworfen. Im ersten Moment fühle ich mich unter so vielen Freigeistern noch ein bisschen fremd, im nächsten sitze ich im Schneidersitz in einem Tipi, um dort mein inneres Femininum zu heilen. Dinge passieren.

 

Auf das New Healing Festival in Brandenburg kann man aus verschiedenen Gründen gehen. Vielleicht steht man auf Goa und Trance, das Gemeinschaftsgefühl, die vielen Angebote für Kinder. Möglicherweise möchte man auch Öko-Kleidung oder Schmuck shoppen, sich Henna-Tattoos aufmalen lassen oder unbeschwert und frei von jeglichen Konventionen umhertanzen.

Mein Ziel war es, so viele Angebote wie möglich mitzunehmen: Yoga, Qui Gong, Workshops. Ich wollte nicht berichten, sondern erleben, wie Spiritualität auf Festivals aussieht. Und obwohl es wahrscheinlich ein bunter spiritueller Cocktail aus Mantras, Yoga und Meditation war, der mich am Ende glücklich, ein bisschen verwirrt, aber tiefenentspannt wieder nach Hause geschickt hat, soll es hier um zwei Stunden gehen, die einen besonderen Eindruck hinterlassen haben.

Tempel-Areal statt Dancefloor


Es ist Samstag, und ich habe keine Lust zu tanzen. Ich streune umher, bewundere Malereien und liebäugle damit, mir von einem alten Schlitzohr die Zukunft mit Kristallen vorhersagen zu lassen – bis er mir den Preis nennt. Weiter hinten gibt es ein Areal, das sich „The Temple“ nennt. Es besteht aus mehreren Tipi-Zelten und einem hinduistisch-angehauchten Altar aus Blüten und Kerzen. Die einzelnen Zelte haben Namen wie „The Heart“, „The Mind“, oder „The Body“. Bisher sah es dort immer verlassen aus, doch jetzt sehe ich, dass sich vor dem einen Zelt – „The Heart“ – eine Menschenschlange bildet. Ohne zu wissen, was mich erwartet, stelle ich mich an.

Es dauert lange, bis die Menschen tröpfchenweise ins Zelt gelassen werden, und ich überlege zwischenzeitlich, ob ich nicht wieder gehen soll. Ich habe Hunger. Als ich vorne angekommen bin, verstehe ich, warum wir so lange brauchen: Eine Frau räuchert mich mit irgendetwas von vorne und hinten ein, lächelt mich an und blickt mir dabei tief in die Augen. Eine Art Reinigungsritual, bevor ich eintreten darf.

Ich versuche schnell, meine Ungeduld zu unterdrücken und keine negativen Vibes auszustrahlen – wenn es eine Tempelwächter-Türsteherin gibt, dann will ich da auch rein.

Lektion 1: Du brauchst keine Zeit, um zu heilen

Es klappt. Nach mir kommen noch ein paar wenige Menschen ins Zelt und wir setzen uns im Kreis um den Mann herum, der hier offensichtlich das Sagen hat. Mittlerweile habe ich von meinem Nebensitzer erfahren, dass ich in einem “Vergebungsritual” gelandet bin. In der Mitte des Zelts ist eine Art Altar aufgebaut, auf dem der Schriftzug: „Magic of Love“ prangt. Kurz überlege ich, wie ich unauffällig das Zelt verlassen könnte, sollte das hier in einem Massen-Tantra enden. Doch meine Angst ist unbegründet. Ariel Nadav Or aus Israel beginnt zu sprechen.

Er sagt, das Ritual sei für alle, die Schmerz in sich tragen und schon mal verletzt wurden – für die, die ihn ein für alle Mal heilen wollen und zwar jetzt sofort. Er fragt in die Menge: „How much time does it take to heal?“ Und beantwortet seine Frage mit eindringlicher Stimme: „No time.“ Ich bekomme Gänsehaut, warum auch immer. Die erste Frau im Zelt beginnt zu weinen. Und zwar diese Art von Weinen, bei der man keinerlei Kontrolle mehr über seinen Körper hat. Ich bin zwar ein bisschen schockiert, möchte aber bleiben.

Lektion 2: Wenn du Hilfe brauchst, dann fordere sie ein

Ariel steckt die Regeln für das Ritual ab. Die Erste: Privatsphäre. Keine Fotos, keine Videos. Wir nicken. Die Zweite: Wer Hilfe braucht oder eine Frage hat, macht sich deutlich bemerkbar und wartet nicht darauf, dass jemand auf ihn oder sie zukommt. Wenn beispielsweise jemand während des Rituals weint oder sogar schreit, kann das ein wichtiger Prozess sein. Würde ich ungefragt zu dieser Person gehen und sie in den Arm nehmen, obwohl sie mit sich selbst beschäftigt ist, dann würde ich sie in der Situation zum „Opfer“ machen (Ariel benutzt das Wort „victimize“). Und ihr meine Energie geben, die sie vielleicht nie gebraucht hätte.

„Take your destiny in your own hand“, sagt Ariel eindrücklich.

 „No one else will do it for you.“ Ich denke an all die Male, an denen ich schon gehofft habe, dass mir jemand an der Nasenspitze ansieht, dass ich mich verlaufen habe. Oder in einem Kurs darauf gewartet habe, dass jemand anders die Frage stellt, die mir auf der Zunge liegt. Ich begreife in diesem Moment das erste Mal wirklich, wie Recht dieser kleine, energische Mann hat: Man macht sich nicht zu einem Opfer, wenn man nach Hilfe fragt. Sondern wenn man es nicht tut.

Lektion 3: Wenn du anderen vergeben möchtest, musst du dir vergeben

Als Ariel weiter spricht, wird es etwas unruhig – einige der Teilnehmer*innen verstehen kein oder nur sehr schlecht Englisch. Ein Mädchen mit roten langen Haaren zwei Plätze weiter sagt, dass sie auf ihre aktive Teilnahme am Ritual verzichten und stattdessen nur übersetzen wird. Ich schicke ihr einen beeindruckten Blick hinüber. Ihr ist kein bisschen Stolz über ihr selbstloses Verhalten anzusehen.

Ariel erklärt, was wir heute machen. Er sagt, um den Schmerz von Verletzungen loszuwerden, die andere Menschen uns zugefügt haben, müssten wir ihnen vergeben. Damit wir das schaffen, müssten wir immer auch uns selbst vergeben. Hinter seinen Worten steckt so viel, manchmal kommen meine Gedanken diesen ganz selbstverständlich formulierten Weisheiten gar nicht hinterher.

Er holt etwas weiter aus. Jede*r von uns würde zwei Seiten in sich tragen, eine maskuline und eine feminine. Sie seien eigentlich dazu ausgelegt, sich zu ergänzen. Doch eine Seite würde aufgrund von Gesellschaft, Erziehung und Sozialisation oft unterdrückt werden und deshalb selten oder gar nicht ausgelebt werden. Das führe zu einer Art innerem Bruch, durch den wir uns nicht mehr vollständig fühlen.

Lektion 4: Es geht nie um die andere Person

Was das mit Vergebung zu tun hat? Ariel sagt es in etwa so: Das, was sich in uns befindet, ist auch das, was uns in unserem Leben begegnet. „It is never about the other person!“ – das bedeutet, jede Verletzung, die ich von einer anderen Person erfahre, ist eine Verletzung, die ich schon in mir getragen habe, und sich nur in dieser äußeren Situation manifestiert.



Um zu verhindern, dass ich wieder verletzt werde, müsste ich nach diesem Ansatz also erst mich selbst heilen. Und um das zu tun, müsse ich meine Vergangenheit als das Beste für mich akzeptieren und damit all den Menschen vergeben, die mir Schmerzen zugefügt haben. Denn jeder Schmerz, sagt Ariel, war nur dafür da, um uns zu helfen. Weil der Schmerz aus dem Außen uns aufzeigt, wo wir uns im Innen heilen müssen.

Wir haben noch nicht einmal angefangen und ich habe schon das Gefühl, dass Ariel ein großartiger Therapeut wäre.

Lektion 5: Was du heilen musst, weißt nur du selbst

Jetzt kommt Bewegung in die Runde. Wir sollen aufstehen und uns in zwei Kreisen aufstellen – ein innerer und ein äußerer, sodass sich immer zwei Personen direkt gegenüberstehen. In den Äußeren soll man sich stellen, wenn man sein inneres Femininum heilen möchte. In den Inneren, wenn man sein inneres Maskulinum heilen möchte.

Geraune setzt ein – jeder möchte sichergehen, dass er im richtigen Kreis steht. Ich selbst bin etwas verwirrt. In der Regel heilen die Frauen ihr Maskulinum und die Männer ihr Femininum, weil das oft ihren inneren Bruch widerspiegelt und sie vom jeweils anderen Geschlecht auch mehr Verletzung erfahren haben. Ariel betont aber, dass das nicht immer so sein muss und dass jeder sich auf die Seite stellen soll, die er oder sie „fühlt“.

Tatsächlich stelle ich mich erstmal mit den meisten Frauen in den inneren Kreis, um mein Maskulinum zu heilen, entscheide mich dann aber im letzten Moment noch einmal um. Irgendwie finde ich, bevor ich mein inneres Maskulinum heile, sollte ich mich vielleicht erstmal um mein inneres Femininum kümmern.

Lektion 6: Drogen und Alkohol zerstören den Trip (?)

Die Stimmung im Tipi verändert sich, die Frau, die vorhin schon geweint hat, lässt ab und zu einen Schrei los, der nach verwundetem Tier klingt. Andere schließen die Augen, wiegen sich hin und her und versetzen sich in Trance.

Trotzdem bleibt es unruhig. Das bemerkt auch Ariel, und macht energisch darauf aufmerksam. „The energy is not right. Some of you are not concentrated. They are disturbing the others. If you are under the influence of any drinks or drugs, leave the tent now.“ (Die Energie stimmt nicht. Einige von euch sind nicht konzentriert. Sie stören die anderen. Wenn ihr unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen steht, verlasst jetzt das Zelt.)

Ich bin ein bisschen erstaunt wie verächtlich er von Drogen spricht, ehrlich gesagt hätte ich in diesem Ritual jedem zweiten – inklusive ihm – zugetraut, immer ein bisschen Froschgift für alle Fälle in der Tasche zu haben.
Zwei oder drei Menschen verlassen leise das Zelt.

Ich bin froh, dass ich mir vorhin nicht mal ein Radler geholt habe.

Lektion 7: Bevor du vergibst, werde erstmal wütend

Langsam breitet sich in mir eine Ruhe aus, und ich blicke zum ersten Mal in die Augen des Mädchens, das mir gegenübersteht. Sie hat sehr glatte, braune Haare, einen Pony, der ihr etwas wirr ins Gesicht hängt, und große olivegrüne Augen, die bereits verdächtig glänzen.

Ariel läuft auf und ab, er redet und redet, mal klingt seine Stimme erklärend, mal beschwörend, mal ermutigend, mal wütend. Die Stimmung wird immer intensiver, ich fange an zu schwitzen. Die Gegenüberstehenden der beiden Kreise sollen abwechselnd das Wort ergreifen und sich die eigene Wut herausschreien. Der Gegenüber steht dabei für das andere Geschlecht, das man in sich selbst trägt, und gleichzeitig für alle Menschen dieses Geschlechts, von denen man verletzt wurde. Während der eine schreit, soll der andere einfach zuhören und den Augenkontakt halten.

Ariel schreit: „I am angry that you are never there for me! I am angry that you betrayed me! I am angry at you for being so cold!“ Der innere Kreis beginnt, in seine Rufe einzusetzen. Auch das Mädchen gegenüber von mir bewegt die Lippen. Es kommen leise Laute heraus, die mehr einem Wimmern gleichen. Dicke Tränen kullern ihr über das Gesicht. Ihre Lippen zittern. Ich stehe einfach da und schaue ihr in die Augen.

Mein Kopf ist eine weiße Wand.

Kein einziger Gedanke geht mir durch den Kopf. Ich urteile nicht, ich fühle mich nicht unwohl, ich stehe einfach nur in einem stickigen Tipi und schaue in olivegrüne, nasse Augen.




Lektion 8: Und jetzt: fallen lassen…

Nach etwa 5 Minuten, die sich anfühlen wie eine Stunde, sind wir, der äußere Kreis, an der Reihe. Wieder fängt Ariel an zu schreien. „I am angry because you are always in a bad mood!“ „I am angry that you dont care!“. Der äußere Kreis setzt ein. Eine Weile wiederhole ich einfach Ariels Sätze. Noch kommen keine eigenen.
Ich bin auf niemanden wütend, denke ich, und schon gar nicht auf eine Frau. Natürlich bin schon mal von sehr guten Freundinnen verletzt worden. Aber damit komme ich zurecht. Oder?

„Ich bin wütend, dass du einfach entschieden hast, dass wir nicht mehr befreundet sind “ flüstere ich testweise.

„Ich ärgere mich, dass du mit jedem über mein Privatleben gesprochen hast.“ „Ich bin wütend, dass du wolltest, dass es mir schlecht geht.“ Olivegrüne Augen blicken mich verständnisvoll an.

Ich wechsele in meinen Gedanken zwischen verschiedenen Personen hin und her, und mit jedem Satz kommt von irgendwoher ein neuer. Ich hatte keine Ahnung, dass sich so viel Ärger in mir befindet. Das letzte „I am angry“ sage ich ganz klar und deutlich, und fühle mich dabei irgendwie gut.

Die Kreise sollen rotieren, wir nach links, der andere Kreis nach rechts, sodass wir ein neues Gegenüber vor uns haben. Vor mir steht jetzt ein wunderschönes südländisch aussehendes Mädchen mit reglosem Gesichtsausdruck. Dunkelbraune Augen verknoten sich in meine.

Diese Runde ist eine Steigerung zur letzten. Statt „anger“ sollen wir nun das Wort „resentment“, also Groll oder Verbitterung, benutzen. Wir folgen Ariels Anweisungen. Stimmen klingen durcheinander: „I resent you for hurting me!“ „Ich bin verbittert, dass du mich ersetzt hast!“ „Ich nehme es dir übel, dass du mich im Stich gelassen hast!“

Wir rotieren wieder. Es folgt eine weitere Runde mit „hate“. Mittlerweile ist die Stimmung am Kochen. Menschen weinen, schreien, schwitzen, zittern, schluchzen. Ich selbst merke, wie mir langsam die Knie versagen. Vielleicht liegt es an der Hitze. Dass Tränen über mein Gesicht laufen, nehme ich zwar wahr, ich schaffe es aber nicht, sie abzuwischen.

Ich stehe jetzt einem Mann Mitte Vierzig gegenüber. Er ist kleiner als ich. Dunkelblaue Augen. Er sagt: „Ich habe Angst vor dir, weil du mir zeigst, wie ich versagt habe“, „Ich habe Angst vor dir, weil du mich zerstören kannst“, „Ich habe Angst vor dir, weil du stärker bist als ich.“ Mir schwirrt der Kopf. Ich murmle Sätze mit Angst, die ich schon im nächsten Moment vergessen habe.

Dann breche ich den Augenkontakt ab, weil ich merke, dass ich am ganzen Körper zittere.

Es geht von meinem Brustkorb aus. Es fühlt sich nicht schlecht an, wie eine Vibration von Energie. Alles in mir ist in Bewegung und hellwach, trotzdem stehe ich völlig neben mir. Es gibt keinen Gedanken mehr, den ich fassen kann oder muss. Ich weiß nur, dass es mir gut geht. Neben mir hält ein Mann die Plane des Tipis nach oben und übergibt sich.

Nächste Runde, ich stakse vorsichtig weiter nach links und wische mir einmal quer übers Gesicht. Mann Ende zwanzig, hellgrüne Augen, Tanktop, auf dem irgendwas mit „Mushrooms“ steht. Ariel sagt, als letzten Akt vor der Vergebung sei es an der Zeit, dem Unaussprechlichen in uns Raum zu geben. Das gehe mit Jibber Jabber, einer Taktik, mit der man sich so ziemlich alles von der Seele schreien könne. In etwa so:

„Nijahilabadubadummmfolihazuuuukalammmmm!“*

Das ist so skurril, dass ich unweigerlich grinsen muss. Ich soll also einem Typ in meinem Alter fünf Minuten lang in die Augen starren und ihm dabei eine erfundene Sprache entgegenschreien. Na gut. „Niaaaaahuliilijsdlaiwjeqpdkl!“ rufe ich, erst noch ein bisschen zögerlich. „Laiiasdojasodeaiödfowedmee!“ – ich werde mutiger. Ein bisschen lustig ist es immer noch, trotzdem merke ich wieder, wie ich falle.

Im Anschluss ist es so weit. Ariel sagt, es sei Zeit zu vergeben. Gott sei Dank. Viel länger hätte mein Kreislauf das nicht mitgemacht. Wir bleiben vor demselben Partner stehen. Abwechselnd sagen wir, „I forgive you“, „I love you“, „I forgive you“, „I love you“. Ich versuche, mir dabei alle Frauen vorzustellen, die ich vorhin mit einem „I hate you for“ bedacht habe.

Ich vergebe uns, denke ich.
Dann schließe ich die Augen und
nehme uns alle in den Arm.

Im Anschluss an das Ritual bin ich Ariels Vorschlag gefolgt, zwei Stunden lang nicht zu sprechen (da ich allein auf dem New Healing Festival war, war es keine allzu große Herausforderung für mich), und direkt im Anschluss eine Runde im See baden zu gehen.
An das Gefühl, als mein Schweiß und meine verlaufene Mascara von dem kühlen Wasser weggespült wurden, erinnere ich mich noch ganz genau. Es war kein aufgeregtes Glück. Mehr so ein kleiner, erschöpfter Frieden, der sich mit jedem Schwimmzug mehr in mir ausgebreitet hat.
Als ich wieder aus dem Wasser kam, habe ich mir ganz ohne Kristalle und Wahrsager Kugel selbst die Zukunft vorausgesagt: Ich komme wieder, ihr verrückten, liebenswürdigen Hippies. Nur bitte hört auf, mich beim Mantra Chanting ständig zu umarmen. Da geht es doch ums Singen.

*für den genauen Wortlaut kann ich keine Garantie geben.

Festivalfinder

New Healing 2020

17. – 23. August – Badesee Preddöhl

Alle Infos zum Festival

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