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Von der Shisha-Ecke zum Kneipenchor

Dreierlei mit dem Hinunwech Festival


 
 

interview Isabel Roudsarabi
fotos Christian Ottlewski, Jim Neve

Erst letztes Jahr hat das Hinunwech Festival in Heide/Dithmarschen Premiere gefeiert.
Der Ticketpreis ist erschwinglich, eine Shisha-Ecke gibt’s auch und sogar der Dithmarscher Kneipenchor findet Platz im Line-Up. Darüber hinaus wird hauptsächlich mit lokalen Sponsoren zusammengearbeitet. Gegründet von drei guten Freunden, will das Hinunwech jetzt die Festivallandschaft erobern – oder wenigstens seiner Umgebung ein klein bisschen mehr Leben schenken.

 

Timm Pflügler / 32 / Heide / Booking, Sponsoren

Drei Songs, die bei dir aktuell rauf und runter laufen:
Fynn Kliemann – Morgen
Daryl Hall & John Oates – You Make My Dreams
Dendemann – Keine Parolen

Drei Gründe, die dafür sprechen, beim Hinunwech Festival zu arbeiten:
– Wir stecken ja noch in den Kinderschuhen. Man lernt hier jeden Tag neue und spannende Dinge und viele herzliche Menschen kennen.
– Das Team. Wir waren auch schon vor unserem Projekt Freunde, der Antrieb untereinander ist super.
– Die Resonanz aus der Region. Offene Ohren bei so gut wie jedem, dem wir unsere Ideen aufs Brot schmieren.

Drei Gründe, die dagegen sprechen:
– Der Zeitaufwand.
– Der Stress, ob alles funktioniert.
– Die deutsche Bürokratie.

Drei Dinge, die euch als Veranstalter bei eurer Arbeit wichtig sind:
– Wir wollen es schaffen, dass jeder Besucher merkt, wieviel Herzblut wir in unser Projekt stecken.
– Mit unseren Aufgaben wachsen und diese zu 100% umsetzen.
– Spaß bei der Arbeit und im Team haben. Das macht alles viel leichter.


Drei Dinge, die gestern auf deiner To-Do-List standen:
– Ein Termin mit einem Sponsor.
– Das Booking mit Max Buskohl abschließen.
– Die „Early Bird“-Tickets ein letztes Mal bewerben. Hier war der Stichtag der 28.2.

Drei Dinge, die heute auf deiner To-Do-List stehen:
– dieses Interview
– Austausch mit unserem kreativem Kopf und Web-Onkel
– viele kleine Dinge

Drei Dinge, die du während des Festivals zu tun haben wirst:
– Ansprechpartner für Bands sein.
– Koordinieren der freiwilligen Helfer.
– Da löschen, wo es brennt.

Drei Horrorszenarien, vor denen du auf dem Hinunwech Festival Angst hast:
– Versagen menschlicher Vernunft
– Versagen des Wettergottes
– Versagen der Technik

Drei Dinge, die man auf dem Hinunwech Festival, abgesehen von Konzerte schauen, tun sollte:
– Die kulinarischen Highlights aus unseren Foodtrucks probieren.
– Die schöne Atmosphäre des Geländes genießen, hier warten Stände verschiedener unterstützenswerter Organisationen.
– Unser Hinunwech-Kickerteam am Tisch schlagen. Freibier winkt.

Drei deiner schönsten Festivalbesuche aus den letzten Jahren:
– Wilwarin Festival in Ellerdorf. Für mich eins der besten Festivals. Hier wird mit extrem viel Liebe organisiert und wir sind jedes Jahr dabei.
– Pukkelpop in Belgien 2010
– Taubertal Festival 2015

Drei Acts, die du beim Hinunwech Festival gern mal sehen würdest:
– WIZO
– Dendemann
– Die Ärzte

Drei Festivalmomente, die du nie vergessen wirst:
– Audioslave/Soundgarden-Sänger Chris Cornell singt „Black Hole Sun“.
– Tool auf dem Pukkelpop
– Das Finale letztes Jahr auf dem Hinunwech.

Drei Festivals, die du in deinem Leben noch besuchen willst:
– Roskilde
– Sziget
– Melt

Drei Dinge, die es auf Festivals geben sollte, aber bisher nicht gibt:
– Das spontane Kombinieren verschiedener Bands.
– Ein Festival als Bildungsurlaub anmelden zu können.
– Pizzataxi zum Camp

Drei Festivalessentials:
– unser Camp
– bunte Menschen
– laute Musik

Drei Dinge, die du als erstes umsetzen würdest, wenn du Chef vom Festival deiner Träume wärst und unbegrenzt Budget hättest:
– Das Line Up von Live Aid buchen.
– Die Insel vom Fyre Festival kaufen.
– Freigetränke

Festivalfinder

Hinunwech Festival 2019

6. – 7. September – Heide/Dithmarschen


Alle Infos zum Festival

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