Wacken Infield im Keller: Ein Interview über die Miniaturausgabe des W:O:A

Klar ist, dass Festivalkultur mehr kann als Alkoholexzess und laute Musik. Aber was genau denn eigentlich? Selten laufen uns so astreine Beispiele wie dieses über den Weg. Wenn Joachim und sein Schwiegervater sich nämlich mehrere Monate im Keller einschließen, um eine Miniatur-Version des Wacken Open Air Infields zu bauen, dann wird zumindest ein Teil der Frage beantwortet. Dann öffnet sich unser Herz und wir wissen: Wir sind nicht allein mit unserem Festivalwahnsinn.

VCA Becher sammeln auf dem Festival

Alle für Wasser – Wasser für Alle: Viva con Agua im Interview

Alle, die nicht schon ab Festivalbeginn einen zu viel im Tee haben, sollten die kleinen Grüppchen kennen. Mit einer Fahne bewaffnet und einem Lächeln im Gesicht ziehen sie mit blauen Mülltonnen über das Festivalgelände, um Pfandbecher zu sammeln. Wie die Idee entstanden ist, was mit den Bechern passiert und …

Mit dem Gesicht im Dreck: Festivalfotografie mit Dominik Wagner

Festivalfotografie ist für mich eine Gratwanderung. Manchmal muss ich mich zusammenreißen, um nicht einfach in der Stimmung und der Musik aufzugehen, das Fotografieren sein zu lassen und einfach Teil der feiernden Meute zu werden. Dem gegenüber steht der Fotograf, der am liebsten jeden Augenblick dokumentieren möchte und sich dadurch subjektiv zu weit von der Atmosphäre abgrenzt.

Fotostrecke: Rain or Shine – Schlammcatchen in Wacken

Wenn in Wacken der kurze Weg vom Campingplatz zum Infield auf einmal 40 Minuten dauert, man bei jedem Schritt fest damit rechnet, dass die Gummistiefel nicht hoch genug sind oder man vom nächsten Übermotivierten in das tiefste Matschloch gewrestelt wird – dann hat man die Wahl: Verzweifelt abreisen oder die Show genießen, vielleicht gar Teil davon werden. Diese Fotostrecke sollte verdeutlichen warum die zweite Option nicht die schlechteste ist.