Fotostrecke: Maifeld Derby 2018

Hach ja… Gerade eine Woche ist es her, dass das Maifeld Derby 2018 uns erneut mit einem Line-Up beglückt hat, das hierzulande, wie schon oft besprochen, allein auf weiter Flur steht. Dass das Festival noch immer nicht nach fünf Minuten ausverkauft ist, wirft allerdings erneut eine große Frage auf: Warum will die Mehrzahl der Deutschen offensichtlich lieber immer wieder dieselben fünf großen Headliner, statt sich auf neue Musik und Abwechslung einzulassen? Die Frage bleibt unbeantwortet. Aber gut, dann bleibt Deutschlands kleines Primavera eben weiterhin so wohlig wie es ist. Danke Deutschland.

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Festival-Aftermovies im Kurzcheck: Maifeld Derby 2017

Das Maifeld Derby steht nicht nur für außergewöhnlich treffsicheres Booking, sondern auch für überdurchschnittlichen Anspruch an die Qualität der Gesamtproduktion. Soundqualität und Licht sind hier oft mehr Grund zur Freude als anderswo. Klar irgendwie, dass dieser Anspruch auch beim Aftermovie greifen muss. Grund genug für ein Gespräch mit der Produktionsfirma hinter den Bewegtbildern des Festivals.

Ich habe mir vorgenommen, den Reitsport mehr zu verfolgen: Die Besucherinnen und Besucher vom Maifeld Derby

Gerade wurde das Maifeld Derby auf dem Reeperbahn Festival mit dem Helga Award für das „Feinste Booking“ ausgezeichnet. Völlig zu Recht und schon im Juli lang und breit im großen Maifeld Artikel von uns ausgeführt. Aber was sagen eigentlich die Besucherinnen und Besucher zum Line-Up und zum Festival allgemein? Wir haben uns umgehört.

Wenn der Chef verspricht, Rühereier für die Bands zu machen: Die Macherinnen und Macher vom Maifeld Derby

Anwohnertelefon für die benachbarte Gartenparty und Backstage im Reitstall? Einlassmanagement mit Baby auf dem Arm und für jeden Furz einen Paragraphen? Es sind die kleinen Baustellen beim Maifeld Derby – wir wollten mehr erfahren und haben uns drei Mitglieder des Orga-Teams geschnappt.

Der Rote Faden: Interview mit Timo Kumpf vom Maifeld Derby

Als Veranstalter des Mannheimer Maifeld Derbys und Mitglied von Get Well Soon genießt Timo Kumpf über die Landesgrenzen hinaus einen Ruf, mit dem es sich ganz offensichtlich gut arbeiten lässt. Als Beleg dafür steht ein jährlich schwer beeindruckendes Line-Up, gespickt mit großen und kleinen Namen, die anderswo selten bis gar nicht in solch Fülle zu finden sind. Wie es dazu kam und wie das Maifeld Derby 2017 aus Veranstalter- und Bookingsicht verlief, hat uns Timo am letzten Tag des Derbys bei einer Brause in der Sonne erzählt.

Das Gefühl, am richtigen Ort zu sein: Erinnerungen vom Maifeld Derby 2017

Seit ein paar Jahren schon ist der deutsche Festivalsommer bis an die Grenzen des Wahnwitzes gefüllt. Es gibt Wochenenden mit mehr als 30 relevanten Musikfestivals zur selben Zeit – Stadtfeste und Schlager Open Airs nicht mit eingerechnet. Ein ausreichend großes Publikum zu ziehen und im besten Falle zu binden, scheint da ein Kunststück für sich. Es sei denn natürlich, man hat ein Line-Up mit Alleinstellungsmerkmal. Ein Line-Up mit Leckerbissen und Exoten, so spannend, dass sogar die tageslichtscheuesten Musiknerds aus ihren Löchern gekrochen kommen. So der Fall beim Maifeld Derby in Mannheim

Angenehm unangenehm: Geschichten vom Maifeld Derby

Hasen für Warpaint, Rotwein für The National und Feuerwehreinsatz für den Busfahrer. Nicht ohne Grund setzen Jahr für Jahr Bands, Musikjournalisten und Fans gleichermaßen alle Hebel in Bewegung, um beim Maifeld Derby dabei sein zu können. Das Mannheimer Festival ist eins der absoluten Schmuckstücke unserer vollgestopften Festivallandschaft und wir freuen uns, euch ein paar Geschichten aus dem Nähkästchen erzählen zu können.

Drei Tage voller Matsch und Glitzer: Interview mit Oliver Schweers

Während man online oft versucht ist Artikel und Fotostrecken zu überfliegen, haben Print-Publikationen nach wie vor einen anderen Wert. Schöne Bilder bekommen mehr Bedeutung, man nimmt sich Zeit und ein gutes Buch holt man auch nach Jahren nochmal aus dem Regal. Das hat sich auch der Hamburger Fotograf und Festivalfan Oliver Schweers gedacht. Das Beste aus drei Jahren auf sechs verschiedenen Festivals erscheint jetzt in seinem Buch „Three Days of Glitter and Mud“ und das zugehörige Crowdfunding startet in wenigen Tagen. Wir wollten mehr erfahren und Oliver stand uns Rede und Antwort.