Im Moment steigt im niederbayrischen Salching das 35. Pfingst Open Air. Sommerliche Temperaturen sind so früh in der Saison noch nicht garantiert und wir wollten wissen, wie gut vorbereitet man sein kann und was so eingepackt wird. Lisa hat ausreichend Festivalerfahrung und hat uns mal aufgeklärt.

Ich bin Lisa. Und ich mag Abenteuer. Diesmal bin ich auf dem Weg zum Pfingst Open Air 2016.

Pavillion: Ein Dach über dem Kopf wenn die Sonne runter brennt oder es schifft wie Sau ist nie schlecht.

Zelt: Unter den Sternen zu schlafen ist zwar schön, aber man will doch seine Ruhe haben.

Hering, Abspannseile, Hammer: Wenn der Wind geht und man will dass das Zelt stehen bleibt.

Thermarestmatte: Um bequem zu liegen.

Schlafsack: Um warm zu liegen.

Kissen, Decke: Um kuschlig zu liegen.

Campingstuhl: Um bequem zu sitzen.

Tischchen: Praktisch beim Essen (meiner ist zusammenrollbar).

Kabelbinder, Panzertape: Ein muss.

Wassersack: Oftmals gibt’s Trinkwasserhähne, an denen man sich Wasser holen kann.

Gasgrill: Zum Kochen und Grillen.

Kochgeschirr: Zum Kochen.

Abspülsachen: Zum Geschirr putzen.

Lampen: „Damit ich besser sehen kann!“

Kleidung: Da ich erfahrungsgemäß gewisses Misstrauen gegenüber dem Wetterbericht hege, bin ich meist für alle Wetterlagen gewappnet, deshalb: warme Sachen, luftige Sachen, Regensachen, Badesachen.

Die selbstgehäkelte Rastamütze: darf natürlich nicht fehlen 😉

Handtücher: Falls man auf irgendeine Weise nass wird.

Gummistiefel:
Viel Spaß im Regen ohne Gummistiefel 🙂

Schuhe: Nicht gerade die Lieblingsschuhe mitnehmen!

Shisha: Ist bei mir immer dabei.

Essen: Will ja nicht verhungern!

Besteck: Um das festliche Mahl zu mir zu nehmen.

Bier: Das Grundnahrungsmittel.

Wasser: Zum ausnüchtern am letzten Tag. Wird gerne vergessen.

Multitool: Braucht man einfach.

Sonnenbrille: Wenn die Sonne mal vom Himmel lacht…

Sonnencreme: …und weiter lacht.

Umhängetasche: Um Geld usw. immer an der Frau zu haben.

Haargummis, Bommel, Bandana:
Ich hab etwas längere Dreads, die muss man irgendwie bändigen.

Brille, Linsen: Bin leider drauf angewiesen.

Eddings: Um schlafende Menschen in ein Kunstwerk zu verwandeln.

Tempos, Zewa: So halt…

Zahnputzzeug: Ein bisschen Hygiene muss sein.

Deo: Weil geduscht wird eh nicht.

Kaugummi:
Hab ich immer dabei.

Desinfektionsmittel:
Ist nie schlecht.

Musikbox: Ja ich weis die ist rosa -.-‚ ist auch nicht meine.

Powerbank: Um Handy und Musikbox aufzuladen.

Schmierzettel: Seit ich einmal eine Papp-Parkscheibe mit der nächsten Festivalplanung bekritzelt habe immer dabei, ist einfach doch praktischer.

Ausweis: Muss man ja fast mitnehmen, sonst kommst du nicht rein.

Geld: Man ist besser dran wenn man welches hat.

Das Wichtigste: DIE EINTRITTSKARTE

Auf Festivals geht es manchmal ums nackte Überleben. Dein Zelt wurde vom Wind vergewaltigt, die Sneaker haben keine Chance gegen den Matsch und ohne Durchfalltabletten hältst du es keine zwei Stunden mehr aus. Feuchttücher ersetzen schon seit Tagen die Dusche und die Wahl der Kopfschmerztabletten ist bei der Menge an Alkohol auch nicht ohne. Die richtige Ausrüstung kann über das komplette Festivalerlebnis entscheiden und wir möchten wissen, was ihr einpackt – und warum. Schickt uns eure Bilder und Beschreibungen einfach an eingepackt@hoemepage.com – wir freuen uns drauf!

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