Text & Fotos: Johannes Jacobi

Im August 2015 war Höme nur eine dumme Idee und weit weg von der Realisierung. Als Volunteers-Koordinatoren waren wir Teil des Fuchsbau Teams und eigentlich war es unsere Aufgabe, die wunderbaren Freiwilligen über den Platz zu scheuchen und dafür zu sorgen, dass sie so wenig wie möglich zum Schlafen kommen. Aber genau diese Arbeit und die Detailverliebtheit bei diesem Projekt haben uns den letzten Tritt in die richtige Richtung verpasst. Mit einer kleinen Fuji ausgestattet, fing ich an, einfach mal drauf zu halten und den Aufbau einzufangen. Das Ergebnis ist dieser erste offizielle Höme-Artikel und die Erkenntnis, dass öfter gezeigt werden sollte, mit wie viel Liebe die Macher und Besucher ein solches Festival durchführen und erleben.

Fuchsbau ist, wenn sich eine Handvoll Kunst-, Kultur- und Musikbesessene zusammentun und sich alle irgendwie selbst verwirklichen. Platz für 4.000 Besucher, anspruchsvolles Booking, Performances, Kunst, Diskussionsrunden und viele versteckte Ecken. Geschlafen wurde in Zelten im Produktionsbüro, gelacht und getrunken wurde viel und gedauert hat es auch nur eine Woche. Schön wars, Danke Fuchsbau!

Anfangs wurde die Bühne fürs Fuchsbau als zu groß empfunden und sollte zumindest optisch verkleinert werden.
Das Gegenteil passierte, geschadet hat’s aber nicht.

Die Jungs von Relativ Kollektiv waren mit dabei um das Aftermovie und eine kleine Doku zu drehen.

Patrick (links, Produktion & Gastro) und Henry (Booking, Design, Künstlerbetreuung)

Lass die Bühne vergolden…

Einmal Gelände einzäunen bitte!

Radlader, motivierte Volunteers und drei Stunden später ist die schlimmste aller Aufgaben geschafft.

Paradies – die zweitgrößte Bühne beim Fuchsbau.

Nachts im Paradies…

Kein Fuchsbau ohne Kettenkarussell.

Jannis (Produktion)

Jetzt muss nurnoch der Rollrasen vor der Mainstage verteilt werden…

Genau. Rollrasen!

Und dann ging es los. Hier mit Isolation Berlin. Schön wars.

Zur Fuchsbau Hauptversammlung wurde das (fast) komplette Team gezwungen sich auf der Mainstage zu versammeln.
Ein weiteres Beispiel dafür dass dieses Festival etwas familiärer abläuft.

Nach der Hauptversammlung ging es direkt zur Paradies Bühne, für das Set von Patrick (Produktion, Gastro).

…und dann war Schluss.

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