Fotos: Tanja Krokos

Keine Band-Hierarchien, Zeit-Zauberei und im Garten duschen? Das Berliner Tagesfestival Down by the River geht in die neunte Runde – und auch wenn in diesem Jahr noch keine kostenlose Zahnreinigung für alle Besucher inklusive ist, wollten wir mehr erfahren.

Name: Charlotte, Heiko, Jan, Ran, Sebastian
Alter: 197
Wohnort: Berlin
Tätigkeit beim Down by the River:
Organisationskollektiv

Drei Songs die bei euch aktuell rauf und runter laufen:
All Diese Gewalt
 – Maria in Blau
Trettmann feat. Haiyti – 120 Jahre
Ish Marquez – Gin Is Not My Friend

Drei Gründe die dafür sprechen für das Down by the River zu arbeiten:
– Innenstadt-Kulturbereicherung
– Neuen Berliner Bands wird eine Bühne gegeben
– Das Backstage-Buffet

Drei Gründe die dagegen sprechen:
– keine
– keine
– keine

Drei Dinge die euch bei eurer Arbeit wichtig sind:
– Ein Festival für Leute, die keine Festivals mögen
– Keine Band-Hierarchien im Line-Up
– Leute zusammenbringen

Drei Dinge die gestern auf eurer To-Do-Liste standen:
– Veranstalterhaftpflichtversicherung
– Back-Line organisieren
– Bands ankündigen

Drei Dinge die heute auf eurer To-Do-Liste stehen:
– Surprise-Act suchen
– Pünktlich zum Festival-Treffen im K-Fetisch zu sein
– Feinabstimmung mit dem Poster

Drei Dinge, die ihr während des Festivals zu tun haben werdet:
– Zeit-Zauberei
– Künstlerbetreuung
– Backstage in Ordnung halten

Drei Horrorszenarien vor denen ihr auf dem Down by the River Angst habt:
– Unwetter
– Absagen von Künstler_innen
– Kein Saft auf dem Mikro

Drei Dinge die man auf dem Down by the River, abgesehen von Konzerte schauen, tun sollte:
– Tolles Essen von Mimis African Fast Food
– Im Garten duschen
– Versteckspielen im Wald

Drei eurer schönsten Festivalbesuche aus den letzten Jahren:
– Am Ende der Wald in Biesenthal
Laid Back by the Lake
Mawa in Koufonissia

Drei Acts die ihr beim Down by the River mal unbedingt sehen wollt:
Jonathan Richman
Michael Hurley
Sheer Mag

Drei Festivalmomente, die ihr nie vergessen werdet:
– Einbau der Lüftungsanlage im Kater Holzig während eines Konzerts
– Akustikauftritte von Tomi Simatupang und The Burning Hell auf dem ersten Festival in der Bar25 im Regen nach Stromausfall
– „Happy Today“ von The WoWz mit allen auf der Bühne

Drei Festivals die ihr in eurem Leben noch besuchen wollt:
Lawnya Vawnya (Neufundland, Kanada)
Elba Sonica (Italien)
Beaches Brew (Marina di Ravenna, Italien)

Drei Dinge die es auf Festivals geben sollte, aber bisher nicht gibt:
– Autoscooter mit DJs
– Kostenlose Zahnreinigung für alle Besucher
– /

Drei Dinge die ihr als erstes umsetzen würdet, wenn ihr Chefs vom Festival eurer Träume wärt und unbegrenzt Budget hättet:
– Autoscooter mit DJs
– Freier Eintritt
Neil Young spielt „Down by the River“ auf dem Down by the River Festival

Down by the River 2017:  24. Juni 2017 / Berlin
Facebook: facebook.com/downbytheriverberlin/
Website: downbytheriver-berlin.de

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