Fotostrecke: Backstage beim Immergut Festival

Das Leben und Treiben hinter einer Festivalbühne ist faszinierend und ernüchternd zugleich. Zum einen klingt „Backstage“ schon immer irgendwie spannend und aufregend, zum andern ist es doch eigentlich nur der Arbeitsplatz für Bands, Festivalschaffende und alle, die irgendwie am Gelingen einer Veranstaltung beteiligt sind. Eine große brache Fläche, oft sehr unromantisch unpersönlich und mit viel Platz zum rangieren und werkeln.

Ein Ort wie dieser: Erinnerungen vom Immergut Festival 2017

Auf dem langen Weg zur Volljährigkeit wurde das Immergut Festival bereits unzählige Male als der wichtigste Treffpunkt der Indie-Szene dieses Landes betitelt. Ein absolutes Muss für Indieliebhaber aller Altersklassen, Indie-Himmel, Indie da, Indie dort. In Zeiten, in denen fast jede Art von Musik irgendwie als Indie bezeichnet werden kann und fast jedes Festival Line-Up mit den üblichen Indie-Verdächtigen gespickt ist, klingt „Indie-Szenetreff“ etwas weniger aussagekräftig als es vielleicht vor 10 Jahren noch der Fall war. Was also macht das Immergut Festival heute so besonders? Wieso ist ein Immergut vielleicht wichtiger und wertvoller denn je?

Der Künstlerbereich vom Immergut Festival – Bands im Bauwagen

Dass das bald volljährige Immergut Festival besonders liebenswert ist, sollte allgemein bekannt sein. Aber nicht nur für die Gäste, auch für viele Bands ist das Immergut mehr als eine Fahrt ins Grüne. Einer der Gründe dafür ist der außergewöhnliche Künstlerbereich. Denn während meist ein kahler Container oder liebloser Wohnwagen als Garderobe und Rückzugsort für die Bands herhalten muss, kommen Künstler auf dem Immergut anderweitig unter. Die in liebevoller Handarbeit hergerichteten alten Bauwagen machen den Bereich hinter der Hauptbühne zu einem kleinen Künstlerdorf.